Team „Rolex“ nicht zu stoppen
Am 26.September
war es wieder so weit. Eine weitere Episode des bei Schachfreunden sehr
beliebten Sangerhäuser Rosenturniers ging wieder einmal erfolgreich über die
Bühne.
Zur 26.Auflage
waren wieder Teilnehmer aus nah und fern angereist, um das Turnier wieder zu
einem unvergesslichen Event zu machen.
Diesmal hatten
sage und schreibe 35 Mannschaften gemeldet, eine nochmals deutliche Steigerung
zum Vorjahr und das drittgrößte Starterfeld in der Geschichte des
Rosenturniers.
Auch qualitativ
war die Besetzung hochklassig. Ganze 15 Teams konnten einen TWZ-Schnitt von
über 2000 vorweisen und ganze 9 Titelträger mischten sich unter die 71
Teilnehmenden.
Nach 9 spannenden
Runden im Schweizer System konnte sich letzten Endes eine Kombination
deutlicher als erwartet gegen den Rest durchsetzen.
Das topgesetzte
Team „Rolex“ (Robert Stein / Alexander Kitze) erreichte souverän den Tagessieg.
Hervorheben muss man dabei besonders die maximal mögliche Punktausbeute von 18,
ein neuer Turnierrekord!
Das „Sachsen-Thüringen-Duo“
Ferenc Langheinrich und Christian Aepfler, welches 2024 selbst ganz oben auf
dem Treppchen stand, konnte den 2.Platz aus dem Vorjahr bestätigen.
Sie holten diesmal
14 Mannschaftspunkte mit nur einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger.
Für „Brettgeflüster“,
bestehend aus Christian Böhm und Sebastian Pallas gab es den Bronze-Rang. Das
Duo, welches wie die Erstplatzierten aus Spielern der SG 1871 Löberitz bestand,
erreichte in der Endabrechnung 12 Zähler und hatten die zweitbeste Zweitwertung
im Turnier vorzuzuweisen.
Für „AEM“, einen
der Turniermitfavoriten, reichte es diesmal „nur“ für den 4.Rang. Als Trotzpflaster
konnte sich die Kombination aus Landespokalsieger Daniel Malek und Landestrainerin
Tatjana Melamed aber zumindest über den Preis für das Beste Mixed-Team freuen.
Eine positive
Überraschung gab es in der „U4000“. Hendrik Ehrath und Vinzent Werther, startend
unter dem etwas irreführenden Namen „Bestes Damen Duo“, erreichten als einziges
Team der Wertzahlkategorie 11 Zähler. Als Achtplatzierter ließ man eine ganze
Reihe höher eingestufter Mannschaften hinter sich.
In der zweiten TWZ-Klasse,
der „U3600“ konnte sich die ukrainisch-tadschikische Kombi „PARA BELLUM“ (Roman
Korniienko und Romin Rahimi) mit Rang 11 und 10 Punkten durchsetzen.
Nur einen Platz
dahinter ordnete sich das beste Nachwuchsteam (unter 30 Jahre) ein, die
Magdeburger „Turmterroristen“ Igor Shevchenko und Ole Ziem.
Einen 14.Platz und
9 Zähler erreichte das Beste Damen-Duo Antonia und Larissa Ziegenfuß als „Ziegessicher“.
Den Titel als
bestes Seniorengespann in der Kategorie „über 100 Jahre“ konnte Familie Petiko
verteidigen. Jakob und Nikolai, wieder als Team „Leinefelde“ gestartet,
erreichten 9 Punkte und Rang 16.
Als jährliche Tradition
wurde auch wieder die Mannschaft mit dem kreativsten Namen ermittelt. Die Jury
hatte es dabei diesmal besonders schwer einen Sieger zu finden. Letztendlich
fiel die Wahl auf die Nordhäuser Ragnar Rohde und Florian Gülsdorff mit dem schachlichen Leckerbissen „Pulled
Pirc“.
Ein besonderes
Highlight gab es diesmal im Foyer der Aula zu bewundern. In Abstimmung mit der
Stadt Nordhausen wurden hier während des Turniers einige Exemplare einer
Sonderausstellung zum Thema „Schach“ gezeigt, welche bis vor wenigen Monaten
noch im Museum „Tabakspeicher“ in Nordhausen zu sehen waren.
Während und nach dem
Turnier gab es wieder viel positives Feedback von Teilnehmerinnen und
Teilnehmern. Viele werden sicher auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.